Seit 20 Jahren haben sich Brita Ostertag und Philipp Bachofner im freien kulturellen Agieren als Kammermusikspieler, Orchesterzuzüger, Konzertveranstalter weit über die regionalen Grenzen hinaus einen Namen gemacht. In wechselnden Besetzungen mit anderen Instrumenten wurden regelmässig Projekte angeregt, die zu bereichernder Zusammenarbeit mit bekannten Künstlern und Ensembles wie dem Amati Quartett, dem Amar Quartett, dem Christoph Baumann Jazztrio, den Cellisten Claudius Herrmann und Eleonore Willi, der Harfenistin Xenia Schindler, dem Gitarristen Daniel Erni und vielen anderen geführt haben.

In Programmen mit Bach’scher Barockmusik oder virtuoser Klassik fühlen sie sich genauso wohl wie in französisch impressionistischen Klängen oder jazzigen Werken, von denen das eigens für sie geschriebene, unterhaltsame «Déviations et autres situations impossibles» von Christoph Baumann im letzten Jahr eingespielt wurde. Neues, Ungewohntes, Überraschendes, Spannendes anzuregen, mit der Leichtigkeit und Farbigkeit des Flötenklanges auf hohem Niveau zu musizieren, mit Offenheit und Neugierde Begegnungen mit anderen Künstlerinnen und Künstlern zu leben, prägen das animierte und engagierte KulturSchaffen des Flötistenpaares.

2005 hat das Flötistenpaar ihre erste Doppel-CD präsentiert: Die zwei in der Reihe «Musik im Schloss» mitgeschnittenen Konzerte vom 7. November 2004 (Mozart und Haydn mit dem DAFÒ Quartett aus Polen) und vom 13. Februar 2005 («crossover» mit dem Christoph Baumann Trio und dem Pianisten Paul Suits) portraitieren das Flötistenpaar und dokumentieren ihr vielseitiges Flötenspiel.