Vorverkauf in Rapperswil:

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oder Philipp Bachofner
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«Musik im Schloss» II

Sonntag, 30. November 2014, 17 Uhr - Grosser Rittersaal, Schloss Rapperswil

La Folia Barockorchester
Robin Peter Müller,
Violine und Leitung
Jan Vogler, Violoncello



Benedetto Marcello
Antonio Caldara
Antonio Vivaldi
Tomaso Albinoni
Nicola Antonio Porpora
Concerto grosso D-Dur
Concerto für Violoncello und Orchester d-moll
Concerto für Violine, Violoncello und Orchester
Concerto a cinque a-moll
Concerto für Violoncello und Orchester G-Dur
   

 

Tickets zu Fr. 50.--: links ins Kästchen klicken oder bei den darunter stehenden Vorverkaufsstellen.
Abendkasse 16:15 Uhr, Türöffnung eine halbe Stunde vor Konzertbeginn.

2007 gegründet, gehört das La Folia Barockorchester mittlerweile zu den spannendsten Ensembles der Alten-Musik-Szene. In unterschiedlichsten Besetzungsvarianten – vom Consort bis zum grossen Orchester – präsentiert das Ensemble sein breitgefächertes Repertoire auf Originalinstrumenten.

Durch die historisch-informierte Aufführungspraxis vermitteln die Musiker mit ihrem Spiel zwischen Tradition und Moderne: Das authentische Werk immer im Blick, transponieren sie die Musik in die heutige Zeit – und schaffen es so, dem Publikum die Ideen und den Variantenreichtum der Alten Musik zu vermitteln. Nicht zu Unrecht bezeichnet sich das Ensemble dabei als „Originalklang-Orchester“.

„Vor soviel Können neigt der kleinliche Kritiker ehrfürchtig sein Haupt!“, schrieb die BASLER ZEITUNG 2012 – ersteres sowie seine Etablierung im internationalen Konzertbetrieb hat das LFBO längst unter Beweis gestellt: Mit grossem Erfolg gastierte das Ensemble unter anderem in der Berliner Philharmonie, in der Kölner Philharmonie, in der Union Hall in Maribor (SLO), im Stadtcasino Basel (CH) oder im Musikverein Graz (A). Ebenso begeisterte das LFBO beim Internationalen Opernfestival in Bydgoszcz (PL), bei den Internationalen Händelfestspielen Göttingen, beim Mozartfest Würzburg sowie beim Sommerfest des Bundespräsidenten in Berlin. Ebenso überzeugte das Orchester bei Auftritten im Konzerthaus Dortmund, beim MDR Musiksommer in der Frauenkirche Dresden, ausserdem beim Hessischen Kultursommer und beim Mosel Musiksommer.

Der deutsche Cellist Jan Vogler ist vielbeschäftigt und der aktuelle Konzertort Rapperswil steht da recht exotisch neben New York, Chicago, Boston, Taiwan, Kopenhagen, Berlin, Wien und München. Den ehemaligen deutschen Bundespräsidenten durfte er 2010 bei dessen Staatsbesuch nach Korea begleiten. Er ist 1964 im damaligen Ostberlin geboren, in einer musikorientierten Familie (der Vater war Cellolehrer), und wurde schon mit 20 Jahren erster Konzertmeister in der Staatskapelle Dresden.

In einem Interview mit der "ZEIT" im Jahr 2011 äusserte er sich freimütig über die darauf folgenden Verwerfungen: "In der zerbröckelnden DDR hatte ich als Solist auf einmal die Chance, in den Westen zu reisen, zu einem Festival von Rudolf Serkin nach Vermont. Ich war 23 Jahre alt, ein fantastischer Sommer. Plötzlich war ich in dieser wahnsinnig reichen Welt, auch musikalisch. Danach setzte ich beim Ministerium für Kultur durch, in der Schweiz für ein Jahr bei Heinrich Schiff studieren zu dürfen. Diese Erfahrungen haben mich stark verunsichert, ich kam in eine Krise. Auf einmal wusste ich nicht mehr, was richtig und falsch ist". Er blieb, im Einverständnis mit den Eltern, im Westen und die Wende kam für ihn gerade richtig: "Ich hatte dieses Mordsglück, dass die Wende genau in dem Moment passierte, wo es für mich wirklich gefährlich wurde".
1997 wurde er Intendant der Dresdener Musikfestspiele. Er lebt heute mit seiner Familie in Dresden und New York.

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