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«Musik im Schloss» III

Sonntag, 22. Januar 2017, 17 Uhr

«Musik im Schloss» II

Daniel Behle, Tenor
Schnyder Trio

Andreas Janke, Geige
Benjamin Nyffenegger, Cello
Oliver Schnyder, Klavier

Franz Schubert, „Die Winterreise“ op. 89, D 911
Fassung für Tenor und Klaviertrio von Daniel Behle

Tickets zu Fr. 50.-: links ins Kästchen klicken oder bei den darunter stehenden Vorverkaufsstellen.
Abendkasse 16:15 Uhr, Türöffnung eine halbe Stunde vor Konzertbeginn.

Daniel Behle ist einer der vielseitigsten deutschen Tenöre und in Konzert, Lied und Oper gleichermassen erfolgreich. Sein breit gefächertes Repertoire reicht von barocken Meisterwerken über klassisches und romantisches Repertoire bis hin zu Kompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts.

Auch als Komponist macht der Künstler von sich reden: Seinen Ringelnatz-Zyklus brachte er 2013 im Beethovenhaus Bonn zur Uraufführung. Einen wichtigen Meilenstein seines kompositorischen Schaffens stellt die Bearbeitung von Schuberts „Winterreise“ für Tenor und Klaviertrio dar, die er zusammen mit dem Schnyder Trio beim Hirzenberg Festival aus der Taufe hob. Der englischen Erstaufführung in der Wigmore Hall im April 2015 folgte im Februar dieses Jahres die Erstaufführung in Deutschland beim WDR Köln. Im nächsten Jahr setzt Daniel Behle seiner Heimatstadt Hamburg mit den „Waterkant Songs“, Arrangements und Neukompositionen für Tenor und Klaviertrio, ein musikalisches Denkmal.

In der Saison 2016/17 debütiert Daniel Behle am Royal Opera House Covent Garden in London und bei den Bayreuther Festspielen.
Der Pianist Oliver Schnyder ist nebst seinen solistischen Auftritten ein begehrter Kammermusiker und Liedbegleiter. 2012 lancierte er das Schnyder Trio mit dem Geiger Andreas Janke und dem Cellisten Benjamin Nyffenegger.

Ein Interview im Internet verrät, wie sich diese drei Musiker „gefunden“ haben: 2008 wurde der Cellist angefragt, ein Klaviertrio von Schubert aufzuführen. Den Geiger hatte er rasch zur Hand, spielte er doch mit ihm im gleichen Orchester – in der „Tonhalle“ Zürich – und war schon mit ihm befreundet. Wegen des Pianisten klopfte er bei Oliver Schnyder an, der spontan zusagte. Die erste Probe sei allerdings „eine Katastrophe“ gewesen, weil sie mit dem ausgewählten Es-Dur-Trio sozusagen Neuland betraten. „Dann ging jeder nach Hause und übte die halbe Nacht…“ Der Cellist dachte, dass sie sich anderntags wohl zum letzten Mal sehen würden, „doch das Konzert wurde dann überraschenderweise ganz toll“ und Daniel Schnyder fügt hinzu: „Es hat alles gepasst, es gab unzählige magische Momente. Auch die Publikumsresonanz war enorm. Kurz: Es war eine Sternstunde. In diesem Moment wurde mir klar, wenn Andreas und Benjamin wirklich wollen, dann gründen wir ein Trio. Das war die Geburtsstunde des Schnyder Trios“.