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Patronat:

«Musik im Schloss» IV

Sonntag, 13. März 2016, 17 Uhr
«Musik im Schloss» IV

kammerorchesterbasel
Julia Schröder-Zihlmann
Leitung

Nuria Rial, Sopran
Valer Sabadus, Countertenor

 

Sacred Duetti – Barocke Werke von

Francesco Antonio Pistocchi
Bernardo Pasquini
Alessandro Scarlatti
Domenico Gabrielli
Antonio Caldara
Giovanni Battista Bononcini
Georg Friedrich Händel

Tickets zu Fr. 50.-: links ins Kästchen klicken oder bei den darunter stehenden Vorverkaufsstellen.
Abendkasse 16:15 Uhr, Türöffnung eine halbe Stunde vor Konzertbeginn.

In den 30 Jahren seines Bestehens hat sich das kammer­orchesterbasel zu einem der führenden Kammerorchester des internationalen Musiklebens entwickelt. Das Orchester spielt mit Vorliebe unter der musikalischen Leitung der eigenen Konzertmeister – aktuell Julia Schröder – und schätzt die Zusammenarbeit mit wechselnden Dirigenten wie Paul Goodwin, Mario Venzago, Trevor Pinnock und ganz besonders mit Giovanni Antonini, mit dem die Musiker den Zyklus der Sinfonien Beethovens erarbeiteten. Die Sinfonien 1-8 sind bereits bei Sony erschienen; die Sinfonien 3 und 4 wurden mit dem ECHO Klassik als «Ensemble des Jahres 2008» ausgezeichnet. Die Einspielung von Telemanns Opernarien gemeinsam mit der Sopranistin Nuria Rial gewann den ECHO Klassik 2012 in der Kategorie «Beste Operneinspielung (Opernarien und Duette)».

Nuria Rial ist 1975 geboren, studierte Gesang und Klavier in ihrem Heimatland Katalonien. Sie wechselte nach Basel in die Klasse von Kurt Widmer, machte 2003 ihren Abschluss und gewann den Helvetia Patria Jeunesse-Preis in Luzern für ihre herausragenden Fähigkeiten als Sängerin. In ihren Liederprogrammen singt sie französisches und spanisches Repertoire, aber vermehrt auch das deutsche Lied. Ihre feine, klare Stimme, das weich schwingende Timbre, Musikalität und Ausdrucksstärke, öffneten ihr auf internationaler Ebene rasch die Türen.
Neben ihrer Konzerttätigkeit ist Nuria Rial auch immer wieder auf der Opernbühne zu erleben, wie in Monteverdis „Orfeo“ unter der Leitung von René Jacobs in Berlin und in Cavallis „Eliogabalo“ in Brüssel. Wichtige Mozartpartien auf der Bühne waren Pamina in Genua und Ilia auf einer Tournee durch die Schweiz. Nuria Rial hat sich viel mit Barockmusik und historischer Aufführungspraxis beschäftigt und sich so einen Namen gemacht. 2012 überzeugte sie aber auch in der Rolle der Nuria in der zeitgenössischen Oper "Ainadamar“ des argentinischen Komponisten Osvaldo Golijov am Teatro Real Madrid.

Als "ungeheuer dramatisch, kristallklar, extrem kontrolliert, lyrisch fein" urteilte die Süddeutsche Zeitung über Valer Sabadus' Gesangskunst. Der ehemalige Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, der erst vor kurzem seinen Exklusivvertrag beim Label Sony Classics unterzeichnet hat, gehört heute zu den vielversprechendsten jungen Countertenören seiner Generation. Er wurde 1986 in Arad (Rumänien) geboren und siedelte mit fünf Jahren nach Deutschland über. Seine erste musikalische Ausbildung erhielt er in den Fächern Geige und Klavier. Im Alter von 17 Jahren begann er seine Studien als Countertenor an der Hochschule für Musik und Theater München. Seit 2009 war er Mitglied der Bayerischen Theaterakademie August Everding, wo er 2013 die Musiktheater-Meisterklasse mit Auszeichnung abschloss. Als 23-Jähriger debütierte er 2009 bei den Salzburger Pfingstfestspielen. In Niccolò Jommellis Oper »Demofoonte« gab er dort den Adrasto unter dem Dirigat von Riccardo Muti und war mit dieser Produktion ebenfalls beim Ravenna Festival und der Opéra National de Paris zu erleben.

Jakob Knaus