Vorverkauf in Rapperswil:

Mächler Brillen und
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oder Philipp Bachofner
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Patronat:

«Musik im Schloss» V – Serenade im Schlosshof
(bei ungünstiger Witterung im Grossen Rittersaal)

Sonntag, 29. Mai 2016, 17 Uhr
«Musik im Schloss» V

"Between The Worlds"
Ksenija Sidorova, Akkordeon
Avi Avital, Mandoline
Itamar Doari, Perkussion

N. Budashkin - Concerto for Mandolin

Rumänische, türkische, israelische, bulgarische, spanische Volkstänze
und Komponisten wie Bach, de Falla, Tsintsadze, Villa-Lobos, Budashkin

Tickets zu Fr. 40.-: links ins Kästchen klicken oder bei den darunter stehenden Vorverkaufsstellen.
Abendkasse 16:15 Uhr, Türöffnung eine halbe Stunde vor Konzertbeginn.

Sie können die lettische Akkordeonistin Ksenija Sidorova kennenlernen – wenn Sie wollen schon heute. Auf Youtube im Internet, da ist sie mit verschiedenen Videos zu sehen und zu hören. Ihr Solo-Repertoire ist vielfältig. Sie ist 27 Jahre alt, in Riga geboren und hat dort ihre musikalische Grundausbildung absolviert, unterstützt von Eltern und Grosseltern. Ihren Abschluss an der Musikschule absolvierte sie mit Akkordeon und Klavier. Schon als 17-Jährige ist sie nach London an die Royal Academy of Music gekommen und hat mit ausserordentlichen Leistungen an Wettbewerben auf sich aufmerksam gemacht. Solche Möglichkeiten nutzen die Jugendlichen in den baltischen Staaten heute sehr gerne; die Orientierung nach Westen ist so klar vorgegeben und ihre Energien sind noch unverbraucht. Erstaunlich, wie vielseitig sie sich mit ihrem bei uns im „normalen“ Konzertbetrieb noch immer etwas exotisch wirkenden Instrument in der zeitgenössischen Musik engagiert: bei Komponisten, die für sie Stücke schreiben, mit Ensembles, die ja immer Repertoire-Fragen lösen müssen, weil es ja meist nicht-gebräuchliche Besetzungen sind.

Avi Avital wurde 1978 in Be’er Sheva im Süden Israels geboren. Mit acht Jahren lernte er das Mandolinenspiel und wurde rasch in das Mandolin Youth Orchestra von Simcha Nathanson berufen. In der Folge studierte er an der Jerusalem Music Academy und dem Conservatorio Cesar Pollini in Padua, wo er mit Ugo Orlandi das Kernrepertoire für die Mandoline erarbeitete. Zahlreiche Einspielungen über Genregrenzen hinweg, von Klezmer, Barock bis zu zeitgenössischer Musik hat Avi Avital bereits vorgelegt. Er nimmt exklusiv für die Deutsche Grammophon auf, seine Debüt-CD umfasste seine eigenen Transkriptionen der Violin- und Cembalokonzerte von Johann Sebastian Bach. Seine zweite CD Between Worlds von 2014 kombinierte Kammermusikwerke von Ernest Bloch und Manuel de Falla mit bulgarischer Volksmusik und wurde von der Kritik einhellig gelobt. 2015 erscheint die Aufnahme von Vivaldi-Konzerten mit dem Venice Baroque Orchestra.

Itamar Doari wurde 1985 in Israel geboren. Schon ab dem Alter von sechs Jahren erlernte er traditionelle Schlaginstrumente wie Darbuka, Riq (eine arabische Rahmentrommel mit Schellen) und weitere. Schon in frühen Jahren hatte er das Glück, bei einigen der berühmtesten Lehrer für Handtrommeln und Perkussion aus Israel und dem Ausland lernen zu können, darunter Zohar Fresco, Glen Vallez, Sallem Darwish und Ahmed Taher. Itamar schloss 2003 mit Auszeichnung an der Klor Musikschule ab. Schon mit siebzehn Jahren tourte er durch die Welt mit einigen der bekanntesten Musiker Israels. Derart bereits auf bekannten Bühnen und Festivals vor großem Publikum zuhause, spielt Itamar nun eine bedeutende Rolle in der weltweiten Perkussions-Szene. Er musiziert mit vielen Schlaginstrumenten in ganz verschiedenen Stilrichtungen und arbeitet mit unterschiedlichen Solisten weltweit zusammen. Für 2009/2010 gewann er ein Stipendium der Amerika-Israel-Stiftung.

Jakob Knaus