Vorverkauf in Rapperswil: Kreuz–Buchhandlung oder Philipp Bachofner |
«Musik im Schloss» VISonntag, 3. Juni 2012, 17 Uhr - Schloss RapperswilSerenade im Schlosshof und das »Diner« im Restaurant Rathaus am Hauptplatz 1Ania
Losinger, Xala
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Tickets zu Fr. 40.-: links ins Kästchen klicken oder bei den darunter
stehenden Vorverkaufsstellen.
Abendkasse 16:15 Uhr, Türöffnung eine halbe Stunde vor Konzertbeginn.
GaumenFreuden – nach dem OhrenSchmaus das zum Konzert passende Diner nach der Serenade im Restaurant Rathaus am Hauptplatz 1. Ein Menü inkl. Wein und Kaffee, kreiert von Markus Karle – gemeinsames Geniessen mit den Künstlern und dem Veranstalterpaar Philipp Bachofner und Brita Ostertag
»Diner«: Fr. 85.- pro Person , 3-Gang Menü inkl. Getränke und Kaffee, exkl. Konzerteintritt.
Drauf herumtrippeln, – und wenn’s rhythmisch gerät, dann heisst dies „Tanzen“; und gleich erklingt auch Musik dazu, vom gleichen Rhythmus dominiert. Wo ist denn das Musikinstrument? Der Holzboden klingt und die tanzenden Füsse (Flamenco-Schuhe) sind der Auslöser; ein seit wenigen Jahren markenrechtlich geschütztes Musikinstrument, das den Namen XALA erhalten hat.
Ania Losinger aus Bern (geb. 1970) ist es, welche dieses Bodenxylophon
aus Holz- und Metallplatten betanzt und damit zum Klingen bringt: „Als
Rhythmikerin und Flamencotänzerin hab ich mich der Faszination, ganzkörperlich
am musikalischen Geschehen beteiligt zu sein, voll hingegeben. Der speziell
präparierte Holzboden wurde für mich zu einer Membrane; die
Flamenco-Schuhe und die damit verbundene Fusstechnik entsprach in vielerlei
Hinsicht den Handbewegungen eines Trommlers. Die Idee, gleichzeitig Tänzerin
und Musikerin zu sein, gewann mehr und mehr an Bedeutung.“ Der Erbauer
dieser Klangeinrichtung, Hamper von Niederhäusern im aargauischen
Kaiserstuhl, beschreibt sie noch genauer: Das Xala ist ein Bodenxylophon,
mit 24 Klangplatten aus ostafrikanischem Padoukholz, jede zwischen 1,2
und 1,6 Metern lang, und etwa 12 Zentimeter breit. Die Platten sind in
einen quadratischen Metallrahmen montiert, und so aufgehängt, dass
sie schwingen können.
Die erste gemeinsame Komposition mit Mats Eser entstand
im Jahre 2005: „The Five Elements“. Er ist 1964 in Zürich
geboren, hat dort studiert und sowohl im Tonhalle- wie auch im Opernorchester
als Schlagzeuger gewirkt. Als Mitglied des „ensemble für neue
musik zürich“ und Mitbegründer des „Schweizer Schlagzeug
Ensembles“ hat er sich einen vielfältigen Wirkungskreis aufgebaut,
der sich auf unkoventionelle Formationen und musikalische Konzepte konzentriert.
Sogar im Schweizer Kinofilm „Bödälä – Dance
the Rhythm“ von Rita Gsell sind Eser und Losinger zu sehen und zu
hören. Mit „fú - getanzte Klangskulpturen“ sind
sie 2010 an der Expo in Shanghai aufgetreten.
Auch Urs Bumbacher (geb. 1954 in Zürich) hat in Zürich studiert, bei Heiner Reitz, danach bei Hans Schneeberger in Basel. Konzert- und Orchestererfahrung hat er sich bei der Schweizer Gastspieloper, beim IGNM-Ensemble und bei der „basel sinfonietta“ eingeholt. Als Mitbegründer des „ensemble für neue musik zürich“ konzertiert er weltweit. Er unterrichtet seit bald 30 Jahren in Zürich.
Auch der Cellist Nicola Romanò (geb. 1974 in Luzern) spielt im gleichen Zürcher Ensemble, das sich für Neue Musik einsetzt; dort haben sich die drei Musiker wohl kennengelernt. Sein Studium hat er bei Peter Leisegang in Luzern und bei Thomas Grossenbacher in Zürich absolviert. Neben der Neuen Musik engagiert er sich auch für Alternativen, für die Neu-Ausrichtung der Volksmusik bei „Klangcombi“, der Appenzeller Avantgarde mit Noldi Alder, aber auch bei Pierre Favres Grand Ensemble.
Jakob Knaus