«Musik im Schloss»

Sonntag, 28. Februar 2010 17.00 Uhr »öffnen« 2
im KUNST(ZEUG)HAUS Rapperswil

hornroh – Modernes Alphorn, mit Balthasar Streiff, Ruedi Linder,
Heléne Berglund und Michael Büttler

KUNST(ZEUG)HAUS
Schönbodenstrasse 1
8640 Rapperswil-Jona

Telefon 055 220 20 80
eMail kontakt@kunstzeughaus.ch

Eine Zusammenarbeit zwischen
«Musik im Schloss» und dem Kunst(Zeug)Haus

Tickets zu Fr. 35.-
Vorverkauf von Einzelkarten: links ins Kästchen klicken oder in der
Kreuz-Buchhandlung, Am Hauptplatz 17, Rapperswil, Tel. 055 210 94 17

Abonnements der Konzertreihe «Musik im Schloss» gelten auch für den Besuch der Sonderveranstaltung »öffnen« 2

Nach der Teilnahme am diesjährigen Lucerne Festival veröffentlicht Hornroh nun seine 2. CD 'Findling'. Mit ausgeklügelten Kompositionen für gleich- und verschiedengestimmte Instrumente und präzisem Ensemblespiel zelebriert Hornroh den Charme der reinen Stimmung(en) und belässt so den Charakter der eigenwilligen Instrumente. Bearbeitungen von zwei Kompositionen aus dem traditionellen Bereich sowie drei kurze Duette von H.I.F. Biber aus der frühen Barockzeit verweisen auf andere Bereiche von hochentwickelter Blaskunst auf Naturtrompeten/Naturhörnern.

Vielfalt und Flexibilität sind Attribute, die nicht unbedingt dem Alphorn zugeordnet werden, ein guter Grund für hornroh genau diese Richtung einzuschlagen. Mittels Improvisation und Bewegung wird das Ensemble unserem Kultinstrument ungewohnte Bilder, feine Klangschattierungen und impulsive Archaik entlocken. Dabei entsteht Musik, die erst über die Haut streicht und dann unter die Haut geht. Mit Balthasar Streiff dem Alphorn-Performer von stimmhorn, Ruedi Linder, stilistischer Grenzgänger und langjähriger erster Trompeter der basel sinfonietta, Helène Berglund, der feinen schwedischen Tubistin mit dem mächtigen Ton und Michael Büttler, einem Spezialisten für zeitgenössische Posaune, vereinigt sich ein Bläserpotential, das diese Herausforderung lustvoll annimmt. Die vier MusikerInnen stellen nicht nur temperierte Hörgewohnheiten auf die Probe, sondern lassen die Instrumente heulen, die Luft erzittern und geben auch dem Raum eine Stimme.

Durch die Verwendung von Bücheln, Luren und Alpofonen erlangt hornroh eine einzigartige Bewegungsfreiheit. Das neue Programm ist so konzipiert, dass Architektur und Topografie aktiv in die Aufführung integriert werden können; ein Ansatz wofür Alphörner mit ihrer grossen Dynamik prädestiniert sind.

Patronat: